Der Buchstabe A des in unübersehbarer Größe aufgemalten historischen Luftfahrzeug-Kennzeichens D-AQUI konnte nach den heute in Deutschland geltenden Luftfahrtbestimmungen 1986 nicht wieder vergeben werden, weil das Höchstabfluggewicht (MTOW, maximum take off weight) der Ju 52 nicht der aktuell dem Buchstaben A zugeteilten Klasse über 20 Tonnen entspricht. Offiziell ist das Flugzeug daher als D-CDLH zugelassen. Die letzten drei Buchstaben (DLH) stehen für „Deutsche Lufthansa“. An den Trag- und Seitenflächen trägt sie aber den Schriftzug „D-AQUI“ als Sonderbemalung.
Die D-AQUI war am 30. Oktober 2008 die letzte Maschine, die vom Flughafen Berlin-Tempelhof startete, ehe dieser offiziell geschlossen wurde.
Die Betriebserlaubnis für den Flughafen endet zwar erst um 24 Uhr. Doch um Sonderflüge nach Beginn des Nachtflugverbots um 22 Uhr durchführen zu können, bedarf es einer Ausnahmegenehmigung der Luftfahrtbehörde. Und die Behörde zeigte sich spendabel: Sowohl ein «Rosinenbomber» vom Typ DC 3 als auch eine Ju 52 mit dem Spitznamen «Tante Ju» erhielten eine behördliche Ausnahmegenehmigung für den 30. Oktober um 23.55 Uhr.
Sowohl die Ju-52 der Lufthansa Stiftung als auch die in Tempelhof stationierte DC-3 des "Air Service Berlin" hatten sich um den geschichtsträchtigen letzten Flug vom Berliner Stadtflughafen Tempelhof beworben. Welcher der «Rivalen» als letzter abheben darf, wird nun am Tag selbst per Los entschieden.
De sista två flygplanen som startade från Tempelhof startade den 30 oktober 2008 klockan 23.58 lokal tid, samtidigt på de parallella banorna 27 R och 27 L, var D-CDLH (typ Junker 52) och D-CXXX (typ DC-3). Det sista anropet från D-CDLH var "Delta Charlie Delta Lima Hotel, Auf Wiedersehen".