Kanske du hittar orsaken här...
"saladin...und der bgs....
eine wirklich sehr umfangreiche (und wie ich finde sehr lesenswerte...) seite zu dieser fahrzeugbaureihe ist diese:
http://hometown.aol.de/Alvisfun/start.htm
auszug daraus:
Zur Vorstellung dieses Kampffahrzeuges diente mir das deutschsprachige Verkaufsprospekt der Fa. ALVIS aus dem Jahre 1965, daß selbstverständlich jeden Mangel zu beschreiben vermied. Hierbei wäre zuerst an den, bei allen Fahrzeugen der Alvis FV 600er Serie bekannten Problemen des, in Längsrichtung, ausgleichslosen Räderantriebes gedacht. Dieses, für jedes schwere Gelände hervorragende Konzept, war für festen Untergrund denkbar ungeeignet. Das einige Nutzer später von diesem Gerät nicht sonderlich begeistert waren, lag jedoch nicht an dem Fahrzeug selber, sondern wohl mehr an der zugewiesenen Einsatzart. So nennt deutscher Bundesgrenzschutz und die Bereitschaftspolizei seit eh und je ihre Panzerfahrzeuge in scheuer Umschreibung "Geschützte Sonderwagen". Dabei sollte es sich bei den Sonderwagen keinesfalls um Kampffahrzeuge, sondern um Transportmittel handeln, die dazu dienen sollten, eine Polizei-Gruppe samt Waffen und Gerät aufzunehmen und sie bei Gefahr unter gepanzertem Schutz schnell und sicher an Ihren Einsatzort zu bringen. Was die Beamten des Beschaffungsamtes des Bundes dazu bewog den BGS mit dem SALADIN und nicht mit dem SARACEN auszurüsten ist unter taktischen Aspekten ein Rätsel.
1966, wohl aus politischen Gründen beschafft und beim BGS als Sonderwagen SW III bezeichnet, führten achzig SALADIN Mk.2 D ein Schattendasein. Durch Devisenhilfsabkommen in Verbindung mit Stationierungskosten standen Gelder zur Verfügung, für die in England Rüstungsgüter gekauft werden mußten. Für etwa 10 Mio.? wurde bei ALVIS, für den BGS leicht modifizierte FV 601D, eingekauft und fahrbereit - eingelagert. Ein Panzer dieser Form hatte sich der Grenzschutz wohl nie gewünscht. Er war für die geteerten und betonierten Straßen Deutschlands im Antrieb zu empfindlich und verursachte im Reparaturfall enorme Standzeiten und Kosten, weil die Anlieferung der nötigen Ersatzteile Wochen und Monate dauerte. Somit wurde bereits 1974, obwohl erst die Hälfte der normalerweise veranschlagten Lebenserwartung erreicht war, die Aussonderung bestimmt und alle Fahrzeuge, in nahezu neuwertigem Zustand, an das interessierte Ausland verkauft. Meines Wissens ist kein einziger originaler BGS SALADIN in Deutschlands verblieben.
dort erfährt man auch, weshalb es bei diesen fahrzeugen nach einer fahrt von nur 20 km auf festen untergrund zwingend erforderlich war, ins gelände zu fahren.
ein wunderbares beispiel britischen spezial-fahrzeugbaues....."
http://www.geschichtsspuren.de/forum/lo ... t2151.html
...och gute Besserung!
Mvh Hans K